Funktionelle Radbekleidung

Mehr als nur schön - funktionelle Radbekleidung

Funktionelle Radbekleidung ist sehr wesentlich und unserer Meinung nach sollte man diesbezüglich -der Gesundheit zuliebe-  keine Kompromisse machen. Funktionelle Radbekleidung schützt vor Nässe und Feuchte, wärmt oder wirkt kühlend ohne die Bewegung zu behindern, ist schnelltrocknend hat ein geringes Packvolumen und ist vielseitig kombinierbar. 

Basis Schicht - Base Layer


Durch körperliche Anstrengung entsteht viel Körperwärme und Schweiss. Wie jeder an einem Herbsttag gut beobachten kann, führt der Temperaturanstieg bzw.  der Temperaturunterschied gegenüber der Umwelttemperatur zu einem Druck, der nach aussen, also von der Haut weg wirkt. Sowohl die Feuchtigkeit als auch die Wärme wollen weg. 

Funktionsunterwäsche (Base Layer) hilft, die Feuchtigkeit nach aussen von der Haut weg zu drücken. Funktionsunterwäsche saugt sich also nicht mit Flüssigkeit voll. So bleibt die Haut trocken und so wird ein Auskühlen nach dem Schwitzen vermieden. Je nach Temperaturen und Aktivität sind verschiedene Materialien im Einsatz, die weniger (Sommer) oder stärker (Winter) die Wärme zurückbehalten. Das ausgeklügeltste System in dieser Hinsicht kommt aus unserer Sicht von Craft.

Radtrikot - Radhose

DANi Schnider Radsport Trikot - Giordana

Radhosen sind die allerwichtigste Investition in beschwerdefreies Radfahren. Eine ideale Radhose ist möglichst eng. Nur dann verrutscht sie nicht und nur dann bildet sie keine Falten, an welchen man sich wundscheuern kann. Möglichst eng, und doch nicht einschneiden, weder am Oberschenkel noch am Bund (bei Bundhosen). Generell gilt, dass Bundhosen etwas weniger gut sitzen und daher einen exakten guten Schnitt, sowie Topmaterial erfordern.

Hochwertige Materialien haben wenige Nähte und sind in ihrer Elastizität über viele Jahre stabil

Es gibt zahlreiche verschiedene Hosenpolster auf dem Markt. Eine generelle Aussage über "gut" und "schlecht" ist nicht zu machen. Nach unseren Erfahrungen ist der Sitz der Hose (v.a. beim Schwitzen oder bei Nässe) fast entscheidender. Dicke und breite Polster punkten bei zwar der Dämpfung, doch neigen sie eher dazu Falten zu werfen.

Auf die Baselayer folgt das Radtrikot. Ein gutes Radtrikot sieht nicht nur schick aus, sondern vervollständigt die Aufgabe der Baselayer, den Abtransport der Feuchtigkeit. Geräumige, nicht allzu hoch sitzende Rückentaschen, ein druchgehender Reissverschluss und guter Sitz sind weitere Kriterien.

Das Trikot sollte eng anliegen, also keinesfalls flattern und beim Beladen der Rückentaschen sollte es nicht nach hinten unten gezogen werden. Damentrikots sollten daher tailliert sein. 

Trikots die vorne höher geschnitten sind als hinten erleichern die Position - Krümmung auf dem Rad, man fühlt sich etwas weniger eingengt. 

Die oben gezeigt DANi Schnider Radsport Kollektion von GIORDANA erfüllt alle Anforderungen, die wir an gute Radbekleidung stellen und sieht auch unverschämt gut aus. Interessiert? Komm doch vorbei und probier sie an. Bestellen kannst du auch bequem über diesen Link. 

Wenn's kühler wird...

Kaltes Wetter? Abfahrten? Dann empfehlen sich Beinlinge und Armlinge.

Diese machen im Handumdrehen aus Kurzarm/Shorts ein Langarmshirt und 3/4 oder sogar lange Hosen. Vor allem in der Übergangszeit sind diese wegen ihrer Kombinierbarkeit den Langarmtrikots oder 3/4 resp. langen Hosen vorzuziehen. Kombiniert mit einem Gilet oft auch die bessere Wahl als eine Jacke. 


Zudem existieren speziell wasserabweisende Textilien oder Materialien, die duch leichte Aufrauhung innen, die Wärme speichern. Es gibt nicht nur Arm- und Beinlinge aus diesem Material, sondern auch natürlich auch kurz und Langarmtrikots sowie Radhosen. Perfekt für den Herbst! 

Knielinge oder Beinlinge? Knielinge haben, wie die Armlinge das ganze Jahr Saison. Es ist sehr wichtig dass die Knie warm bleiben! Beinlinge sind eher bei wirklich kühlen Bedingungen im Einsatz.  


Steigungen fahren bei kühleren Bedingungen? Gerade dann macht es Sinn, mehrere aber dünne Schichten mit geringem Packvolumen zu tragen. Auf diese Art und Weise kann man sich bergauf von den äussersten Schichten befreien, und diese in den Rückentaschen verstauen. 
 
Ein Trick ist auch, ein dünnes, aber warmes Funktionsshirt als Reserve für eine lange Abfahrt mitzunehmen


Regen- und Windbekleidung

Regen... wer will schon im Regen fahren.. aber.. manchmal erwischt es einen leider.
Wasserabweisende, leichte Textilien, die zwar Wasserdampf- aber nicht wasserdurchlässig sind, sind das A und O für eine Ausfahrt die im Nassen endet. Ist nur Wind ein Problem empfiehlt sich - in Kombination mit Ärmlingen / Beinlingen- ein Gilet aus windstoppendem Material.

Materialien wie G-Shield von Giordana vereinigen Trikot (unbeinträchtigte Atumunsaktivität) und Wasserabweisung. Damit lässt sich bis zu 2h in leichtem Regen fahren: Das ist das Material, das im Frühjahr auch von Profis bei Rennen im Regen verwendet wird. In das Trikotmaterial ist sind wasserabweisende Fasern eingewoben. 

Ideale Regenbekleidung zum Mitnehmen für den Fall der Fälle hat ein kleines Packvolumen, sodass sie in jeder Trikottasche verstaut werden kann. Reflektoren schützen bei wenig Licht. Für bestmöglichem Schutz vor Nässe sollten die Reissverschlüsse getapt sein.

Nur selten sind Regenhosen erforderlich. Wenn dann eher bei Tourenbikern. Dabei genügen meist knielange Teile. Wichtig ist auch hier der Sitz. Elastische Teile (an regengeschützten Flächen) erleichtern die Bewegungsfreiheit. Top sitzende Hosen sind vor allem bei Mountainbikern notwendig. Schlimme Stürze baut, wer mit dem hinuntergerutschten Hosenboden im Downhill an der Sattelspitze hängen bleibt.